10.
- niemand
- 6. Nov. 2024
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Lange hatte der Spätsommer mit ihm gerungen
Lange versucht sein Gesicht zu bewahren
Getobt und geschrien hatte er
Zitternd und bebend hinein in die Stille, die doch schweigend unumstößlich ist
Aufgebäumt in ganzer Jugend
Wehmütig ein letztes Mal
Stolz zeigt sich der Sieger jetzt in allen Straßen
Wie zum Zeichen allgegenwärtig sein herber Geruch
Doch boshaft ist er keineswegs
Was sein kleiner Bruder ihm hinterlassen, nimmt er sich liebevoll an
Hingabevoll legt er seine Finger auf
Verfärbt in hundert Töne von Gelb und Rot
Wispert Geheimnisse um alle Ecken, schlägt kindlich Türen und Tore zu
Säuselt Lieder in die Kronen der Bäume und lässt leise wie im Spiel deren braune Früchte fallen
Tröstend liegt seine Hand nun über dieser Stadt wie ein goldenes Tuch
Der Boden raschelt, rennt ein Kind nach dem Ball
Warm brennt Licht in einem Plattenbau
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